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Professur Betriebssysteme
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Dynamische Komposition in sicherheitskritischen Echtzeitsystemen

Bild: FAU/Audi

Der klassische Entwicklungsprozess für Software im Automobilbereich geht von einem statischen System mit festgelegten Komponenten aus. Autonome Fahrzeuge steigern in Zukunft den Anteil der Software in diesen Systemen und müssen sich auf eine Vielzahl von Situationen anpassen. Dies führt zum Übergang hin zu konfigurierbaren, dynamischen Systemen. Dabei soll es möglich sein, neue Funktionalitäten durch Software-Aktualisierungen zu implementieren. Je höher der Anteil von Software in diesen sicherheitskritischen Systemen ist, desto höher wird auch die Notwendigkeit, den Erhalt von nicht-funktionalen Eigenschaften in diesen Systemen sicherzustellen. Deshalb muss bereits früh im Entwicklungsprozess damit begonnen werden, nötige nicht-funktionale Eigenschaften des Systems durch Modellierung nachzuweisen.

Im geplanten Forschungsvorhaben soll die Modellierung und Analyse für zukünftige dynamische, sicherheitskritische Softwaresysteme, speziell im Hinblick auf das Zeitverhalten und Verlässlichkeitseigenschaften, genauer untersucht werden. Ziel ist es, weiterhin Garantien für das Verhalten eines Systems geben zu können, auch wenn dieses hochgradig konfigurierbar und adaptierbar ist.

Veröffentlichungen

    2018

  1. Christine Jakobs, Peter Tröger, Matthias Werner, Philipp Mundhenk, Karsten Schmidt, "Dynamic Vehicle Software with AUTOCONT", in 2018 55th ACM/EDAC/IEEE Design Automation Conference (DAC), accepted, 2018 


  2. 2017

  3. Christine Jakobs, Peter Tröger, "Quo vadis, AUTOSAR?", in INFORMATIK 2017, 1475 - 1486, 2017 

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